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das ist ein test

Lehrgangseindrücke / Josef Hohenberger, Rail Cargo Austria

hohenbergerWenn es diesen Lehrgang nicht gäbe, man müsste ihn erfinden!

Meine Erwartungen an diesem Lehrgang sind bei Weitem übertroffen worden. Ich habe aber auch das (zeitliche) Aufkommen (Themenarbeiten) nicht in dieser Intensität so erwartet … es macht mir aber dennoch großen Spaß, mich mit den einzelnen Themenschwerpunkten zu beschäftigen. Es muss natürlich den hinkünftigen Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern bewusst sein, dass dieser Lehrgang kein „Spaziergang“ ist. Die Auswahl des Lehrgangsteams, der Referentinnen und Referenten und natürlich auch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer (toller Mix) ist hier bestens gelungen und man kann dazu nur gratulieren.

 

Josef Hohenberger, Konzernvertretung Rail Cargo Austria AG

 

Lehrgangseindrücke / Heribert Haring, ÖGB

haringVorweg finde ich die Idee zu diesem Lehrgang genial und höchst notwendig!

 

Von der Planung über die Themen, ReferentInnen, Durchführung und Unterbringung – „erste Klasse“ – höchsten Respekt, Anerkennung und Wertschätzung an die Lehrgangsverantwortlichen von  weltumspannend arbeiten, Südwind und dem VÖGB, die den Lehrgang ermöglichten!

Auch die Lehrgangsteilnehmerinnen und -Teilnehmer sind sehr kollegial und engagiert bei der Sache. Die Freude und Erwartungshaltung auf das jeweils nächste Modul macht die Teilnahme spannend und interessant.

Gerade in der heutigen entsolidarisierten Zeit, ist es immens wichtig, erstens den eigenen Horizont zu erweitern bzw. das eigene Bewusstsein zu schärfen, um dann selbst im unmittelbaren bzw. mittelbaren Einflussbereich Bewusstsein schaffen zu können. Sehr oft wird man als Weltverbesserer abgestempelt, wenn manThemen wie z.B. Rassismus, Diskriminierung, Klimawandel, Ungerechtigkeiten, Neoliberalismus, Solidarität usw. anspricht. In den jeweiligen Themenbereichen werden Hintergründe, Zusammenhänge, Fakten, Zahlen und Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt vermittelt, aber auch Gegenstrategien aufgezeigt. Auch die Erfahrungswerte der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden Eingang, beleben die Diskussion bzw. den eigenen Horizont und regen auch die eigene Sichtweise an.

Dieser Lehrgang mit den aktuellen Themen und jeweiligen fachkundigen ReferentInnen zeigen ganz klar auf, dass alle sogenannten „Weltverbesserer“ und „Weltverbesserinnen“ durchaus auf dem richtigen Weg sind, auch wenn es oftmals nicht einfach ist, in kleineren als auch größeren Diskussionsrunde zu bestehen.

Vielen Dank an all jene die es mir ermöglicht haben, dass ich an diesem informativen Lehrgang teilnehmnen durfte, vor allem meinem Arbeitgeber, dem Österreichischen Gewerkschaftsbund!

 

Heribert Haring ist Regionalsekretär im ÖGB, Region Obersteiermark Mitte.

Lehrgangseindrücke / Yvonne Rychly, vida

rychlyWeiterbildung für internationale Gewerkschaftsarbeit – Frauen immer im Blick!

 

Dieser Lehrgang ist für unsere zukünftige internationale gewerkschaftliche Tätigkeit eine wertvolle Bildungsmaßnahme. Die Themenvielfalt fordert und fördert „das über den Tellerrand  blicken“ und ermöglicht neue Perspektiven zu erlangen. Das abwechselnde Trainieren von Hard- & Softskills, sowie die praktische Übungen vertiefen das Erlernte.
Internationaler persönlicher Austausch von Gedanken und Erfahrungen der GewerkschafterInnen aus anderen Ländern ist ein wichtiger Aspekt.
Persönlich ist mir die Frauenarbeit ein besonderes Anliegen, diese ist im Lehrgang immer gegenwärtig und wird mit anschaulichen Themen den TeilnehmerInnen vermittelt.

 

Yvonne Rychly ist Betriebsratsvorsitzende bei Wiener Wohnen und Wiener Landesfrauenvorsitzende der vida.

Lehrgangseindrücke / Alexandra Magnes, FCG Salzburg

magnesLernen von ExpertInnen, TeilnehmerInnen, internationalen Gästen…

 

Anfangs war ich auch skeptisch ob ich mich zu diesen Lehrgang anmelden soll, da ich mir des Zeitaufwands schon bewusst war. Aber meine Neugier hat gesiegt. Jetzt nach vier Modulen kann ich sagen: Ich habe den Zeitaufwand für diesen Lehrgang weit unterschätzt und meine Neugier darauf wurde mehr als befriedigt.
Warum: Meine Sichtweise zu manchen Themen hat sich verändert, ich wurde durch die verschiedensten internationalen Gäste zum Nachdenken angeregt, bekam höchst professionelle Inputs von den immer fachkundigen Vortragenden, wurde durch die verschieden Themenarbeit aufgefordert, mich mit meinem dienstlichen und privaten Umfeld im globalen Kontext auseinanderzusetzen.
Die Idee, jedem eine Mentorin oder einen Mentor zur Seite zu stellen, ist sehr hilfreich bei den verschiedensten Themenarbeiten sowie bei der Projektarbeit.
Auch bin ich begeistert von der Auswahl der Gruppe, die alle Altersschichten und viele Berufssparten (deshalb auch die verschiedensten Erfahrungen) vertritt und von der ich sehr viel lernen konnte und lernen werde.
Überaus zufrieden bin ich mit dem Lehrgangsteam, das uns nicht nur immer sehr ausgewogene Module zusammenstellt, sondern auch aktiv und interessiert  mitarbeitet, dadurch bekommt man das Gefühl, dass sie diesen Lehrgang nicht nur als ihre Arbeit ansehen,  sondern auch ihr „Herzblut“ daran hängt.

 

Alexandra Magnes ist Mitarbeiterin im FCG-Büro Salzburg.

Lehrgangseindrücke / Wolfgang Seiser, GdG

seiserSicht- und Handlungsweisen haben sich durch den Lehrgang verändert!

 

In meinem bisherigen Leben habe ich sehr viel mit unterschiedlichen Humansystemen gearbeitet. Vor allem in einer Beratungsstelle des Wiener Amtes für Jugend und Familien konnte ich erleben, wie schwierig es oft ist, von seinen kulturellen Erfahrungen und Epistemen sich in andere fremde Kulturen hineinzuversetzen. Aber auch die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen verschiedener Berufsgruppen waren für mich als Gewerkschafter immer schon ein interessantes Feld. Mit dem Lehrgang „Global denken, global handeln“ hatte ich nun die Möglichkeit, eine Systemerweiterung meiner Sicht- und Handlungsweisen zu entwickeln.

 

Ich möchte einiges von dem gelernten an Kolleginnen und Kollegen weitergeben und werde daher in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit Werte und Sichtweisen wie ich sie im Lehrgang erfahren konnte, wie z.B. zuletzt das Thema Rassismus durch die beiden Trainer/in von „ZARA“, gerne in Kurzvorträgen in unterschiedliche Gremien in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten weitergeben. Ich kann daher aus meiner persönlichen Erfahrung nur ein Kompliment an das Lehrgangsteam für die Lehrgangsgestaltung weitergeben und eine Teilnahme am nächsten Lehrgang für interessierte Teilnehmer/innen empfehlen.

 

Wolfgang Seiser ist Mitarbeiter der Magistratsabteilung 11 (Kinder, Jugend und Familie) der Stadt Wien.

 

Link:

> ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus Arbeit

Lehrgangseindrücke / Helmut Russ, GPA-djp

russ„Global denken, global handeln“

Mir fällt eine Zeile aus einem Lied von Udo Lindenberg ein – „Hinterm Horizont geht’s weiter, ein neuer Tag; hinterm Horizont immer weiter, zusammen sind wir stark.“

Das passt sehr gut. Denn in einer globalisierten Welt gibt es immer einen „Horizont danach“, gibt es immer etwas, das weiter geht, größer wird, oft auch unbezwingbar erscheint. Das fordert heraus, macht stark, oft auch zornig. Und dass man gemeinsam stärker ist als alleine, ist mit dem Ursprungsgedanken der Gewerkschaftsbewegung gleichauf. Also gilt es, gerade aus dem Zorn über Ungerechtigkeit, Ausbeutung, Neoliberalismus und stupidem Glauben an die Allmacht der Ökonomie die Energie zu gewinnen, die man braucht, um dagegen zu halten, um Alternativen aufzuzeigen und um zu beweisen, dass eine andere Welt möglich ist.

Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit braucht Blicke über den Tellerrand und über nationale Grenzen hinweg. „Global denken, global handeln“ ist eine Ausbildung, die sowohl Blicke nach draußen als auch diese Horizonterweiterung ermöglicht. Sie macht Mut und gibt insofern Kraft, als man am Ende eines Tages sagen kann . „Ich bin nicht alleine!“

 

Helmut Russ ist Regionalsekretär der GPA-djp in Oberösterreich.

Lehrgangseindrücke / Christine Pertele, GPF

Theorie, Praxis, persönliche Begegnungen – und das alles in toller Atmosphäre!

pertele

Als erstes hat mich die perfekte Vorbereitung und Organisation beeindruckt. Der Inhalt der Module deckt sowohl Theorie und Praxis vieler Themenbereiche im Kontext mit Globalisierung ab. Das Zusammentreffen mit internationalen ArbeitnehmervertreterInnen verhilft zur authentischen Darstellung der Situation in anderen Ländern. Die GastreferentInnen gehören zu den Top-VertreterInnen ihres Fachgebiets. Das Leitungsteam agiert sehr engagiert und professionell. Trotz oder vielleicht gerade wegen des straffen Zeitmanagements ist das Klima im Lehrgang äußerst angenehm. Einen wichtigen Beitrag leistete dazu auch das an mehreren Abenden angebotene Rahmenprogramm. Die durchdachte, in vielerlei Hinsicht heterogene Struktur der TeilnehmerInnen ermöglicht es, nicht nur in der „Arbeitszeit“, sondern darüber hinaus auch in der „Privatzeit“ seinen Horizont zu erweitern und informell andere Sichtweisen, Probleme und Lösungsansätze kennen zu lernen. Das herrliche Panorama rund um das BIFEB, das freundliche Personal und eine sehr gute Küche runden die tolle Atmosphäre des Lehrgangs ab.

 

Christine Pertele, Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten Vorsitzende der Fachgruppe Telekom in Salzburg

Solidaritätskampagne Brasilien

Solidaritätskampagne Peñarroya Oxide S.A. – Santo Amaro da Purificação (Brazil)

Die Bevölkerung der Stadt Santo Amaro da Purificação (Bahia) leidet seit 40 Jahren an den Folgen der Blei- und Kadmiumverschmutzung. 33 Jahre verseuchte der Brasilianische Konzern (COBRAC ), eine Tochtergesellschaft des französischen Unternehmens Peñarroya Oxide SA , das Gemeindegebiet von Bahia mit Millionen Tonnen Abfall und 300 Tonnen bleihältiger Schlacke.