Welttag für menschenwürdige Arbeit

night-rust-chainZulieferketten – Internationale Konzerne und ihre soziale Verantwortung
Podiumsdiskussion anlässlich des Welttages für menschenwürdige Arbeit

4. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Wien, ÖGB-Haus Catamaran – Wilhelmine Moik Saal

5. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Linz, AK OÖ, Festsaal

H&M, FedEx und Samsung sind nur einige Marken die weltweit produzieren lassen, meist über Zulieferfirmen. Inzwischen sind 60 % des globalen Handels Produkte der Zulieferketten. Die Arbeitsbedingungen sind dort aber oft desaströs: informelle, temporäre, schlecht bezahlte Jobs, die Gesundheit und Sicherheit gefährden und auch Fälle von Menschenhandel sind zu beklagen.
Wie kann man internationale Sozialstandards durchsetzen, kontrollieren und wie können bei Nichteinhaltung globale Konzerne zur Verantwortung gezogen werden?

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Tunesien – ein Land im Umbruch

1280px-Manifestation_UGTT_anti_RCD_IIDer arabische Frühling und seine Folgen

Termin: 10.10.2016, 10:00 Uhr bis
12.10.2016, 16:30 Uhr

Ort: Bildungszentrum der AK Wien
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien

 

Inhalt:
Tunesien gilt derzeit als jenes arabische Land, in welchem der einst sogenannte „arabische Frühling“ zu sichtbaren Erfolgen geführt hat. Es scheint, dass Tunesien trotz harter politischer Auseinandersetzungen mit der Annahme der Verfassung im Jänner 2014 die größten Hürden für den demokratischen Übergang überwunden hat. Was Tunesien von seinen Nachbarstaaten unterscheidet, ist seine starke Zivilgesellschaft. Es war die tunesische Gewerkschaft (UGTT) als größte in der arabischen Welt, die als Garant der Stabilität zwischen den verfeindeten Lagern, also den politisch-religiösen und den säkularen Parteien, vermitteln konnte. Es waren die starken Fraueninstitutionen und Frauenbewegungen, die auch in Zeiten des Wandels nicht bereit waren, Rückschritte zu Lasten der Frauen hinzunehmen. Und es waren die Kommunen, die nach der Ben-Ali-Ära die Demokratisierung auf lokaler Ebene vorantrieben.

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Lehrgang „Global denken, global handeln“ geht in die nächste Runde!

DSC_3436klGlobales Handeln braucht globales Bewusstsein: Ein Ziel des Lehrgangs ist es, globale Zusammenhänge erkennen, verstehen und hinterfragen zu können. Auf dieser Basis werden die TeilnehmerInnen, ausgehend von ihren eigenen beruflichen Kontexten, konkrete gewerkschaftliche Handlungsmöglichkeiten auf globaler Ebene entwickeln. Start: Herbst 2016

Informationen und Anmeldung unter: gudrun.glocker@oegb.at oder www.voegb.at

Überblick über die Module und Termine

Friedensnobelpreisträger Houcine Abassi im Gespräch

.. zwischen Angst und Hoffnung in der arabischen Welt

Mittwoch, 2. März 2016, 18:00 Uhr
Riverbox, ÖGB Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, 1020 Wien

Houcine AbassiEs diskutieren:
Houcine Abassi
Präsident des Tunesischen Gewerkschaftsbundes UGTT und Friedensnobelpreisträger

Muna Duzdar
Landtagsabgeordnete in Wien und Rechtsanwältin

Tyma Kraitt
freie Journalistin und Nahostexpertin

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Herausforderungen internationaler Gewerkschaftsarbeit

Im Spannungsfeld zwischen Solidarität und Wettbewerbsfähigkeit

TheJEPmenfrühstück
Mittwoch, 16.03.2016, 8:00-11:00 Uhr
FAB-Gebäude, Raum 328
Industriezeile 47a, 4020 Linz
Im Rahmen der Veranstaltung wird das kürzlich erschienene JEP-Schwerpunktheft
„Gewerkschaftsarbeit in Nord und Süd“ vorgestellt.

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Journal für Entwicklungspolitik

JEPGewerkschaftsarbeit in Nord und Süd
Geteilte Ziele, Strategien und Herausforderungen

Heftpräsentation und Diskussion
Donnerstag, 03.03.2016, ab 18:30 Uhr
ÖGB Fachbuchhandlung
Rathausstraße 21 (Eingang Universitätsstrasse),
1010 Wien

Es diskutieren:
Julia Hofmann, Johannes Kepler Universität Linz
Marcus Strohmeier, internationaler Sekretär des ÖGB
Sepp Wall-Strasser, Bildungssekretär des ÖGB OÖ
Moderation: Julia Theresa Eder, Johannes Kepler Universität (Hg.)
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MultiplikatorInnenseminar

schuhe

Von freien zu zivilisierten Märkten – Argumente und Aktionen für faire Früchte und saubere Schuhe.

21.-23.01.2016, Bifeb Strobl am Wolfgangsee

Für alle AbsolventInnen des Lehrgangs „Global denken, global handeln“ gibt es im Jänner die Möglichkeit am „Modul danach“ teilzunehmen.

Neben einem Wiedersehen der „alten“ LehrgangskollegInnen, soll auch genug Platz sein zum Netzwerken, Austauschen und Weiterbilden.

 

Study visit in Brüssel

IMG_8872Beim Study visit von 10. -12. November in Brüssel hatten TeilnehmerInnen der Lehrgänge „Global denken, global handeln“ aus allen sechs Projektländern (Österreich, Rumänien, Bulgarien, Polen, Litauen und Brasilien) verschiedene Institutionen in Brüssel zu besuchen und mit VertreterInnen über das Konzept „Decent Work“ zu diskutieren.

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